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OSB-Terrarien
Wir halten unsere Tiere bis auf wenige Ausnahmen in OSB-Terrarien. OSB-Holz eignet sich sehr gut für den Terrarienbau, da es im Vergleich zu Vollglasterrarien die Wärme besser speichert, flexibler in der Verarbeitung ist und der Kostenaufwand geringer ist. Für Feuchtterrarien sollte das Holz allerdings mit ungiftigem Lack versiegelt werden. Unsere Terrarien bestehen aus einem OSB-Grundkörper mit Lüftungsöffnungen und Scheiben aus Glas.

OSB

Technik
Die Technik in unseren Terrarien besteht aus Wärmestrahlern (Spots), UV-Strahlern, Lichtstrahlern (Röhren) und Beregnungstechnik. Als Wärmestrahler verwenden wir normale 40/60 Watt Reflektorstrahler aus dem Baumarkt. Außerdem verwenden wir Tageslichtröhren mit externem Vorschaltgerät der Firma Arcadia. Als UV-Strahler haben wir für größere Terrarien die ZooMed Powersun 160 Watt und die Osram Vitalux 300 Watt installiert. Für kleinere Terrarien und Aufzuchtbecken verwenden wir UV-Energiesparlampen mit 23 Watt.l
Unsere Beregnungstechnik besteht aus einer 5 bar Pumpe mit 5 Liter Wassertank und mehreren variablen Düsen.
Die Verkabelung besteht aus normalem 3-adrigem Elektrokabel.
Alle Stromverbraucher in den Terrarien werden durch digitale Zeitschaltuhren gesteuert.

Beleuchtung

Terrarienbau
Als erstes werden die einzelnen OSB-Platten den Abmessungen entsprechend zugesägt. In die Seitenteile und den Deckenteil werden entsprechende Lüftungsöffnungen geschnitten. Anschließend werden die einzelnen Teile miteinander verschraubt.

Terrabau
Die Lüftungsöffnungen werden je nach Tier- und Futtertiergröße mit Gaze oder Lochblech verschlossen. Anschließend werden die Frontblenden, an denen später die Führungsprofile für die Scheiben besfestigt werden, angeschraubt. Führungsprofile gibt es in verschiedenen Breiten, ja nach Glasstärke.

Terrabau
Bei der Montage der Führungsprofile ist darauf zu achten, dass das U-Profil mit der größeren Wangenhöhe oben ist. Diese ermöglicht das Einsetzen und Entnehmen der Glasscheiben. Glasscheiben sollten geschliffene Kanten haben und mindestens 4mm stark sein. Beleuchtung und Beheizung werden so installiert, dass Tiere sich nicht verbrennen können und keine Kurzschluß/Feuergefahr besteht.

Terrarienbau
Die Rückwände werden individuell gestaltet, indem Styroporplatten in verschiedenen Stärken unregelmäßig zugeschnitten/gebrochen und aufeinander geschichtet werden. Die einzelnen Schichten werden mit langen Spaxschrauben miteinander verbunden. Anschließend werden mindestens 3 Schichten flexibler Fliesenkleber aufgetragen. In die letzte Schicht wird Sand und Farbe gemischt, um eine möglichst natürliche Felssturktur zu erhalten. Farbe und Struktur ist variabel je nach Tierart. Bei Feuchtterrarien sollte die letzte Schicht aus Epoxydharz bestehen um die Rückwand vor Feuchtigkeiten zu schützen.

Terrarien-Rückwände
Wir bauen unsere Rückwände selbst. Hierfür verwenden wir indivduell zugeschnittenes Styropor, dass mit Fliesenkleber, Epoxydharz, Farbe und Sand überstrichen wird. Für Trockenterrarien reichen mehrere Schichten fexibler Fliesenkleber aus. Für Feuchtterrarien sollte Epoxydharz verwendet werden um die Rückwand vor Feuchtigkeit zu schützen.

Terrabau

Inkubator
Wir inkubieren mit einem digital temperaturgesteuerten Flächenbrüter der Firma Bruja. Anfangs haben wir mit einem selbstgebauten Inkubator inkubiert, allerdings sind die Zuchtergebnisse mit einem digital gesteuerten Inkubator einfach besser weil Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstanter gehalten werden.

InkubatorGelege